mit 6 und mit SegelohrenSunny-Boxwing 2006 - so sähe ich gerne noch aus :-)

 

Projekte eines Lebens:

 

Projekt erste Reifeprüfung     minimales Latein gesprochen    13 Jahre  
Projekt schöner Wehrdienst     dort Redakteur gelernt ----2 Jahre
Projekt sinnvolles Studium     mit Spaß Technik studiert ----3 Jahre
Projekt schnelles Gleiten     flotte Segelboote gebaut ----4 Jahre   Click!
Projekt schöne neue Welt     diverse Patente geschrieben ----6 Jahre
Projekt sicheres Fliegen     neuartige Flugzeuge gebaut -- 12 Jahre   Click!  
Projekt verstandene Welt I     erstes Buch verfasst (2006) >.  5 Jahre   Click!  
Projekt logisches Hören     alte Hörtheorie kritisiert < . 1 Jahr   Click!  
Projekt unerhörter Tinnitus     Verstehen als Schnellhilfe < . 1 Jahr   Click!
Projekt verstandene Welt II                                        zweites Buch verfasst   >  1 Jahr   Click!    
Projekt Gravitationsantrieb     Patentantrag eingereicht*  >  1 Jahr   Click    



Denkansätze:


*
Die kürzeste Fassung von 15 Jahren Nachdenken

Vor 2.500 Jahren behaupteten die Eleaten, Griechen aus dem Bereich der heutigen Türkei, die im heutigen Süditalien siedelten, dass die Welt in einer Folge von einzelnen Ruhezuständen existiere, weshalb Bewegung aus Ortssprüngen in der Folge der Zustände zusammengesetzt sei und womit der erlebte Zeitablauf seine Ursache in der Abfolge dieser diskreten Zustände habe.

Zenon von Elea konnte zusätzlich zeigen, dass die Annahme kontinuierlicher Bewegung für zwei gegeneinander bewegte Objekte zu Bewegungs- und Zeitparadoxa führt. Die Beispiele des Zenon wurden von dem Gegner der eleatischen Lehre, Aristoteles, später grob verfälscht überliefert, um seine eigene Lehre von einer fließenden Zeit und kontinuierlicher Bewegung zu schützen.

Erst heute greift die moderne Physik mit der Quantenschleifengravitation den Ansatz der Eleaten wieder auf, indem sie eine Quantisierung von Raum und Zeit voraussetzt, wie sie schon von Elea mit seiner Seins- und von Zenon mit seiner Bewegungslehre vorausgesetzt wurden.

Vor diesem Hintergrund lässt sich zeigen, dass die Bewegung nicht nur als Folge von Ortssprüngen verstanden werden kann, sondern von zwei gekoppelten Variablen gekennzeichnet sein muss. Eine Variable bestimmt die Weite des Ortssprungs, die andere bestimmt dazu, wie oft ein erreichter Ort in der Folge der Zustände besetzt wird. Und vice versa.

An solchen mehrfach besetzten Orten entsteht eine unerkannte zeitliche Dichte des Objekts. Diese zeitliche Dichte ist Ursache der Trägheit bei Beschleunigungen und sie tritt in Erscheinung, wenn eine Ortsveränderung auch hilfsweise nicht als „Bahnbewegung“ aufgefasst werden darf, was im Mikrokosmos regelmäßig und im Makrokosmos bei extremen Geschwindigkeiten der Fall ist.

Man erhält dann einen scheinbaren Stillstand der Zeit, eine scheinbare Verkürzung des Objekts auf den Ort und eine scheinbare Steigerung der Masse des Objekts. Die einsteinschen Phänomene, die nun auch begründet erklären, warum die Lichtgeschwindigkeit eine fixe Trägheitsgrenze darstellt und warum Trägheit und Schwere identisch gemessen werden müssen.

Vor diesem Hintergrund lässt sich eine Rotation des Mikrokosmos definieren, bei der Teilchen alles von einer Rotation zeigen außer der Bewegung – der Spin. Statt Trägheit des rotierten Objekts, die im Mikrokosmos aus logischen Gründen nicht erscheinen kann, resultiert für andere Objekte eine gerichtete Schwere, die ihre Ursache im Mikrokosmos hat.

Man kann diesen Mikrokosmos mit einem rotierenden Suprafluid technisch im Makrokosmos so nachbilden, dass ein bewegtes Gravitationsfeld relativistischer Stärke resultiert, mit dem sich die Vorrichtung selbst und mit ihr verbundenen Massen eine trägheitsfreie Beschleunigung erteilt, wobei die erreichte Geschwindigkeit nicht an die Lichtgeschwindigkeit gebunden ist.

Das ist mit wenigen Worten der Hintergrund und der Sinn meiner Überlegungen, die 2015 zu jenem Patentantrag geführt haben, den ich 2016 als kindle-eBuch hier veröffentlicht habe.


 

Ist das Gähnen eine Schutzinstinkthandlung?

Beim Gähnen geht es nicht etwa darum, bei Schläfrigkeit vermehrt Sauerstoff zuzuführen, sondern die zugehörige Bewegung der Kiefer öffnet bei Wirbeltieren, auch beim Menschen, die eustachsche Röhre, die von der Mundhöhle zum Mittelohr führt. Die Folge:

Das Mittelohr wird belüftet und ein möglicher Druckunterschied zwischen Mittelohr und Atmosphäre, der das Hörvermögen deutlich beeinträchtigen kann, wird ausgeglichen. Gähnen ist also eine Schutzfunktion, denn Mensch und Tier hören nach dem Gähnen mögliche Gefahren besonders gut - obwohl sie schläfrig sind und/oder tagträumen! Auch und gerade in der Gruppe.

So, als Schutzfunktion betrachtet, ist es verständlich, dass das Gähnen "ansteckend" ist. Für eine Deutung des Gähnens als Schutzfunktion spricht auch:

Bei Dauerstress, der den Körper in einen Zustand versetzt, so als wäre er ständig von einer oder mehreren Gefahren bedroht (auch eine strenge Diät zählt dazu), werden Fettzellen neben der eustachschen Röhre abgebaut und öffnen diese dauerhaft für einen verbesserten Druckausgleich.

Das ist eher unangenehm, denn die eigene Stimme hallt im Ohr wie im "Hallenbad". (07.01.2015) *

 

Herr Specht

Manchmal ist man erstaunt. Etwa, wenn ein Experte im Fernsehen auf die Frage, warum der Specht sich nicht beim Trommelhacken das Gehirn schädigt, erklärt: Da gäbe es viele Gründe, der wohl wichtigste aber sei, dass der Specht eine starke Halsmuskulatur besitze, die den Aufprall dämpfe.

Die tatsächliche Antwort ergibt sich aus der "Trägheit der Masse" und einer elastischen Aufhängung. Stellen sie sich ein Bleikugel - vielleicht 1 cm Durchmesser - in einem Holzkästchen vor, wo sie von zwei Spiralfedern, die an der Vorder- und Rückwand des Kästchens befestigt sind, in dessen Mitte gehalten wird.

Sind Masse und Federeigenschaften bekannt, so kann man errechnen, bei welcher Frequenz, bei welcher wiederholter abrupter Vor- und Rückbewegung des Kästchens, die Kugel völlig unbeteiliugt bleibt und in der Mitte des Kästchens ruht.

Der Specht rechnet zwar nicht und sein Gehirn hängt auch nicht an Federn, aber auch für dieses System kann man eine Frequenz ausrechnen, bei der das Spechthirn trotz Hämmern des Kopfes mit dem Schnabel völlig unbeteiligt in der Schädelkalotte ruht.

Der Specht erhält dieses Frequenzwissen über seine Gene und erfühlt die für ihn passende exakte Frequenz. Und er hämmert daher nicht mit allen ihm möglichen Frequenzen, sondern immer nur mit derjenigen, bei der sein Gehirn flüssigkeitsgedämpft in der Schädelmitte unbeteiligt ruht.

Falls Sie das nicht glauben wollen, fragen Sie einen Specht oder einen Physiker. (05.03. 2016)

 


Sind Parkinson und Alzheimer "Milieuschäden"? 

Parkinson gilt gemeinhin als Dopamin-Mangel-Krankheit. Dopamin ist ein Stoffwechselprodukt von sogenannten Dopamolekülen und fungiert dann als wichtiger Neurotransmitter im Gehirn. Parkinson-Kranke haben vermutlich zu wenig davon, denn die Gabe von L-Dopa, der Vorstufe des Dopamins hilft.

Bekannt ist schon seit längerer Zeit, daß die Miesmuschel sich mit Hilfe solcher Dopa-Moleküle an organische und anorganische Stoffe heften kann. Bei derjenigen Form des Dopa-Moleküls, die sich auch mit organischen Stoffen verbindet, gibt es allerdings eine erstaunliche Besonderheit: 

Das Molekül entwickelt seine extrem klebende Eigenschaft nur in einem bestimmten Milieu, bei der Miesmuschel ist es z.B. ein Salzwasser mit einer gewissen Mindestkonzentration. Sonst nicht!

Könnte es somit sein, dass der Mangel an Dopamin bei den Parkinsonkranken eine mittelbare Folge davon ist, dass das fluide cerebrale Milieu bei ihnen gegenüber dem Gesunden osmolytisch in Richtung höherer Konzentration verschoben ist und dass der Dopamin-Mangel auf einem plaquebildenden Hafteffekt der Dopa-Vorstufe beruht?

Nachdenken könnte man darüber auf berufener Seite einmal!

Vielleicht entdeckt man dann auch gleich mit, über welche Induktionen die Plaque-Bildung bei der Alzheimer- Demenz erfolgt. Bei jener Krankheit also, die uns mit hoher Wahrscheinlichkeit in Vielzahl ereilt, wenn wir nur alt genug für sie werden. Mit jetzt schon 59 Jahren macht man sich da so seine Gedanken. (15.01.2011)


Ist Tinnitus die Folge einer Schutzfunktion?

Alle Sinnesorgane des Menschen verfügen über Schutzmechanismen, die nicht etwa die hochempfindlichen Sinneszellen selbst äußern, sondern die eher grob mechanischer Art sind. So führt ein Lichtblitz in das Sinnesorgan Auge sofort zum abdeckenden Lidreflex, ein stechender Geruch im Sinnesorgan Nase führt sofort zu einem "Ausblasen", beißender Geschmack an der Zunge führt zu reflexartigem Ausspucken und Hitze zum Zurückzucken der Hand - etwa von der Herdplatte.

Derartige autonom wirksame Schutzreflexe finden wir jedoch beim Organ Ohr für die Sinneszellen des Innenohres nicht vor, denn beobachtet wird lediglich eine Versteifung der Mittelohrknöchelchen und des Trommelfells bei hoher akustischer Belastung. Dieser Schutz erreicht jedoch nur eine Reduzierung der möglichen Belastung um maximal 30% - viel zu wenig bei Belastungen, die Schallintensitäten von rund 5 bis über 130 dB kennen. 3 dB entsprechen dabei einer Verdopplung der Schallintensität.

Mehr noch:

Neben den Druckwellen aus der Atmosphäre können auch andere Energien auf das Innenohr einwirken - etwa bei einem Schlag auf den Kopf. Dann wandern vom Punkt der Erregung extrem energiereiche Körperschallwellen durch den Schädelknochen und sie gelangen in zerstörerischer Intensität zum Innenohr, das im Schädelknochen eingelagert ist. Gegen diese Belastung ist aber ein Versteifungsmechanismus im Mittelohrbereich, der heute als Ohr-Schutzfunktion in der Fachliteratur genannt wird, absolut wirkungslos!

Es muß also einen weiteren, bisher übersehenen Schutz für das hochempfindliche cortische Organ geben, wenn der Mensch nicht nach dem ersten nahe erlebten Gewitter oder dem ersten frühkindlichen Sturz auf den Kopf gravierende Hörschäden davontragen soll. Und diesen Schutz gibt es, wenn man eine andere als die klassische Hörtheorie zugrundelegt.

Es ist die Basilarmembran, die über den Sinneshärchen des Innenohres liegt. Wandern Druckwellen in der Lymphe des Innenohres, so sorgt ein einfacher hydrodynamischer Effekt dafür, dass diese Membran die unerhört feinen Sinneszellenhärchen fixiert und so eine Überreizung der Sinneszelle  verhindert.

Bei einem subjektiven Tinnitus - Ohrgeräusch ohne Geräuschpegel - könnte es daher eine devitalisierte und auf den Sinneshärchen aufliegende Basilarmembran sein, die das Scheingeräusch produziert.

Für diese Hypothese spricht unter anderem:

Das Tinnitusgeräusch - an dem auch ich leide - entspricht jenem, dass man hat, wenn diese genannte Schutzfunktion der Basilarmembran heftig angesprochen hat. Etwa bei einem Schlag oder Sturz auf den Kopf. Mehr dazu hier von mir.   (18.03.2006)

 

Was bedeutet Gegenwart?

Nehmen Sie einmal an, dass alle lebenden Menschen ein Handy zur Verfügung hätten. Und nehmen Sie weiter an, dass man durch eine sinnvolle Schaltung in der Lage wäre, alle lebenden Menschen zugleich anzurufen. Signallaufzeiten bleiben dabei zunächst unbeachtet.

Was wäre die Folge dieses Anrufs? Die Antwort scheint einfach:

Bei allen Menschen würde gleichzeitig das Telefon klingeln. Alle Menschen würden also gleichzeitig erreicht. Das bedeutet aber auch, und dessen ist man sich im Allgemeinen kaum bewusst, dass alle Menschen exakt gleichzeitig leben. Mit einer so hergeleiteten Gegenwart stellt sich jedoch die Frage, ob die eben bewusst gemachte Gleichzeitigkeit der Existenz aller lebenden Menschen denn auch für die Tiere gilt?

 Und schnell kommt man zu der Antwort, dass auch die Tiere gleichzeitig mit uns existieren, also weder zeitlich vor noch nach uns. Warum sollte für Hunde, Katzen und deren Flöhe auch etwas anderes gelten als für uns Menschen.

 Daraus ergibt sich aber eine weitere Frage. Gilt die bewusst erkannte Gleichzeitigkeit der Existenz von Tier und Mensch auch für Pflanzen? Existieren alle Pflanzen nur gleichzeitig mit uns und den Tieren? Und da hat man dann ein kleines Problem:

Einerseits würde man gerne sagen, dass auch die Pflanzen nur gleichzeitig mit uns und den Tieren existieren. Also weder zeitlich vor, noch zeitlich nach uns. Warum sollte für Pflanzen auch etwas anderes gelten als für Mensch und Tier.

 Doch denken Sie nun einmal an einen alten Bergwald oder den Regenwald. Können Sie wirklich ohne jedes Zögern behaupten, dass diese Wälder nur zusammen mit uns, ausschließlich gleichzeitig mit uns existieren – und sonst nicht? Diese Behauptung, so begründet sie auch sei, fällt uns irgendwie schwer.

Der Grund für diese Beschwernis:

Die Welt, das Universum, denken wir uns traditionell wie eine Bühne des Lebens, die unabhängig von uns existiert. Die Erde erscheint uns in dieser Denktradition wie ein langlebiger grün-blauer Apfel, auf dem wir wie die Fruchtfliegen schlüpfen und schon bald wieder sterben, während des Apfels Majestät - von diesem Treiben ungerührt - die Zeiten an sich vorüber streichen lässt.

Eine Denktradition des Menschen, die die Religionen gezielt mitgeformt haben. So sagt etwa das Testament, eine Grundlage des Glaubens von Juden, Christen und Muslimen, dass diese Welt von einem Gott in fünf Tagen geschaffen wurde und dabei ein erquickliches Gesicht erhielt, bevor am sechsten Tag noch der Mensch hineingesetzt wurde.

Nach der Bibel wurde die wahrgenommene Welt nur ein einziges Mal geschaffen und blieb von da an in kontinuierlichen Existenz erhalten. Und ganz ähnlich, ohne einen Gott, dafür mit einem bis heute unerklärten Zufall, präsentiert sich diese Annahme des Menschen in der modernen Physik:

Es gab einen Big Bang, einen Urknall, von da an existiert das Universum in zeitlicher Kontinuität - wächst, schrumpft vielleicht wieder - und bringt durch Zufall Leben hervor. Nur die Eingangsfrage nach der Gleichzeitigkeit des Seins, die stellt sich in der modernen Physik anders, denn die Gleichzeitigkeit scheint vom Bewegungszustand der Beobachter abhängig zu sein.

So lauteten erste Überlegungen, die mich Anfang der 90er Jahre mitten im Aufbau meiner Firma "überfielen" und die mir einfach keine Ruhe mehr lassen wollten.

Was aus diesen Überlegungen geworden ist und was daraus noch werden wird, wenn es darum geht, die Raumschiffe von morgen mit einem tauglichen Antrieb und Schutz zu versehen, das kann man in meinem Buch nachlesen. Für Menschen, die sich fragen, was es mit Welt und Mensch auf sich hat und wo die Zukunft bleibt, sicher eine spannende Sache.* (Stand 17.03.2016):

Als preiswertes eBook oder als on-demand-Print bei Amazon – hier anschauen! 

* "Aber man verlangt vom Forscher, daß er Beweise liefert! Wenn es sich zum Beispiel um die Entdeckung eines großen Berges handelt, so verlangt man, daß er große Steine mitbringt."

 Antoine de Saint-Exupéry

zum Impressum